Katrin Mattscherodt

geb. 26.10.1981

Eissportverein Berlin ´08

Eisschnelllauf ist eine der populärsten Wintersportarten in Deutschland und genießt deshalb eine große Medienpräsenz.
Katrin Mattscherodt ist Eisschnellläuferin auf den Mittel- und Langstrecken. Bereits mit 9 Jahren stand sie auf dem Eis, animiert von einer älteren Dame, die in Berlin im gleichen Haus lebte wie Katrin und die damit eher zufällig Katrins sportlichen Weg vorbereitete.
Mit 13 Jahren wechselte sie an eine Sportschule, um Leistungssport und schulische Ausbildung optimal koordinieren zu können. Schon früh wurde sie leider auch mit den problematischen Seiten des Sports konfrontiert: die mögliche Qualifikation zur Junioren Weltmeisterschaft 2001 fiel dem Pfeifferschen Drüsenfieber zum Opfer.
Nach dem Abitur 2001 absolvierte sie zunächst ein Praktikum im elterlichen Betrieb und begann anschließend mit dem BWL Studium an der HTW Berlin. 2003 wurde Katrin Mattscherodt in die Sportfördergruppe der Bundeswehr in Berlin aufgenommen, um sich dem Leistungssport mit voller Kraft widmen zu können. Trotzdem verliert sie die duale Karriereplanung nicht aus den Augen und setzt die berufliche Ausbildung über ein Fernstudium fort. Für ihre Diplomarbeit hat sie sich ein außergewöhnliches, aber für sie naheliegendes Thema gewählt. Sie befasst sich darin unter anderem mit der energiewirtschaftlichen Nutzung der großen Dächer von Eishallen.
Katrin trainiert in Berlin unter Thomas Schubert, Vereinskollegin ist die Sprintspezialistin Jenny Wolf, mit der sie auch eine Freundschaft verbindet. Im November 2003 debütierte Katrin Mattscherodt im Weltcup in Erfurt und konnte seitdem einige Top-10-Platzierungen erzielen.

 
 

 

Nach einer erfolgreichen Saison 2008 folgte erneut ein Rückschlag. Ein Sturz im Dezember, der Rehamaßnahmen erforderlich machte, verhinderte ihre Teilnahme an der Einzelstrecken-WM 2009.

Den bisherigen Höhepunkt in der Karriere von Katrin Mattscherodt stellen die Olympischen Winterspiele in Vancouver dar, wo sie gemeinsam mit Stephanie Beckert, Daniela Anschütz-Thoms und Anni Friesinger-Postma die Goldmedaille in der Teamverfolgung gewinnen konnte.
Bundespräsident Köhler verlieh Katrin im Mai 2010 das „Silberne Lorbeerblatt“, die höchste Auszeichnung für einen Sportler in Deutschland!


    Größte Erfolge
 









2003











2008



2008



2008

2011



2010

Deutsche Meisterschaften

2x 1. Platz
6x 2. Platz
4x 3. Platz

U 23 Europameisterschaften

Europameisterin 5000m
2. Platz 1500m
2. Platz 3000m

Weltcup:

2 x 2. Platz
3 x 3. Platz
6 x Top 10

Mehrkampf EM

9. Platz

Mehrkampf WM

10. Platz

Einzelstrecken WM

10. Platz 5000m
11. Platz 3000m
14. Platz 5000m

Olympische Spiele

Goldmedaille Team
13. Platz 3000m

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